Louis Spohr (1784-1859)

 

Oratorium
«Des Heilands letzte Stunden»

Aargauer Kantorei

Collegium Vocale Grossmünster

La Chapelle Ancienne, Orchester mit historischen Instrumenten 


Stephanie Pfeffer, Sopran
Stefan Wieland, Altus
N.N., Tenor
Daniel Pérez, Bass

Kantor Daniel Schmid | Leitung

 

Konzerte im April 2020

Brugg Ref. Stadtkirche

Mittwoch

08.04.2020, 19.30 Uhr
Aarau Ref. Stadtkirche Donnerstag 09.04.2020, 19.30 Uhr
Zürich Grossmünster Karfreitag
Gottesdienst 
Konzert
10.04.2020
10.00 Uhr
15.00 Uhr

Zofingen 

Ref. Stadtkirche Samstag 11.04.2020, 17.00 Uhr

 

Projektinformation

Louis Spohr ...
lebte in der Zeit des Umbruchs zwischen Klassik und Romantik – so erblickte er das Licht der Welt vor Felix Mendelssohn Bartholdy, mit welchem er zeitweise sehr engen Kontakt pflegte und den er um 12 Jahre überlebte. Spohr war ein Wiederentdecker der Vokalmusik von Bach und entwickelte eine individuelle Tonsprache – sie ist von Experimentierfreudigkeit und harmonischer Erfindungskraft geprägt.

 

Passionsgeschichte im Licht der Aufklärung ...
Der Librettist Friedrich Rochlitz bezieht sich in nahezu allen Stücken auf die Evangelien, lässt die römische Besatzungsmacht jedoch völlig aus und Begebenheiten aus der Pilatusszene werden kurzerhand vor den Hohen Rat verlegt. Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu, ist eine ausgedehnte Rolle zugedacht. Kürzere Auftritte erleben Petrus, der seine Treulosigkeit in einer „tränenvollen“ Arie beweint, und Judas, der seinen verwerflichen Verrat bereut. Später kommen Nikodemus und Joseph von Arimathia hinzu. Letzterem fällt die Aufgabe zu, „Er war der Christ, der Sohn des Hochgelobten“ zu bekennen: eine deutliche Anlehnung an das Zeugnis des ahnungsvollen Hauptmanns in Bachs «Matthäus-Passion». Das Bach’sche Vorbild zeigt sich auch in den Chören, bei Spohr treten sie auf als «Chor der Freunde und Freundinnen Jesu» (betrachtend, erzählend, klagend, tröstend) oder als Chor der Priester und des Volks (verleumdend, angreifend, anklagend). Hoffnung und Trost schliessen das Werk mit der Verheissung für eine Zukunft „in jenem besseren Leben“.
Weitere Werkinformationen sind im Dokument
>> pdf Konzept und Motivation (241 KB) (pdf) beschrieben.

 

Stimmen zur Uraufführung ...
Der Uraufführung von «Des Heilands letzte Stunden» am Karfreitag 1835 war ein grosser Erfolg beschieden, bald folgten weitere Aufführungen. Auch in England begeisterte das Werk unter dem Namen «Calvary» die Zuhörerschaft, die Times schrieb am 21.9.1839 zu einer Aufführung „... tiefe, atemlose Stille ... Hunderte zerflossen in Tränen ...“.

Möchten Sie mitsingen?

An gehobenem Chorgesang interessierte Sängerinnen und Sänger sind eingeladen, in der Aargauer Kantorei mitzuwirken.
>>  Probe- und Konzerttermine 2019-2020 (Link)

 

Wenn Sie mitsingen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!  
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Online-Anmeldung

Sie können sich auch online zur Mitwirkung anmelden

>> Anmeldung zur Mitwirkung ONLINE (Link)

 

Finanzen

Die Kosten für Räume, Werbung, Solisten, Orchester, musikalische Leitung werden durch Konzerteinnahmen, Sponsoren, Inserierungen im Programmheft und Beiträgen der Mitwirkenden gedeckt.

Den Vereinsbeitrag von Fr. 150.– bezahlen alle Sängerinnen und Sänger, die in der Aargauer Kantorei mitsingen. Mit ihm werden die Grundkosten gedeckt.

Mitwirkende bezahlen einen dem Projekt-Budget angepasste Projektbeitrag:

  • Projektbeitrag: Fr. 120.–
  • Notenbeitrag (Klavierauszug, Orchestermaterial etc.): Fr. 45.–
  • Stimmbildungsbeitrag: Fr. 50.–

Mitwirkende in Ausbildung oder in finanziell schwierigen Situationen wenden sich hinsichtlich einer Beitragsreduktion vertraulich an den Präsidenten Andreas Klein-Franke.

Mitwirkende in guten finanziellen Verhältnissen können zur Reduktion des Defizits einen freiwilligen Beitrag leisten.

Probeorte

Ref. Kirchgemeindehaus Buchs, Poststrasse 3, 5033 Buchs AG
>> Karte
ÖV: ab Bahnhof Aarau Bus Nr. 1 (Buchs) bis «Brauerei»

Singsaal Stäpflischulhaus, Stäpflistrasse/Kirchweg, 5032 Aarau Rohr
>> Karte
ÖV: ab Bahnhof Aarau Bus Nr. 2 (Telli-Rohr) bis «Gemeindehaus»

Links

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